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JazzTime Böblingen - Die Konzerte

Freitag, 14. Februar 2020, 20.00 Uhr,
Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Reihen-Plätze € 17,50/€ 9,00 ermäßigt
Tisch-Plätze € 22,50/€ 14,00 ermäßigt

Boum Percussion

Kai Strobel, Marc Strobel und Lorenz Behringer - Percussions, Marimbaphon

Als ehemalige AEG-Schüler präsentieren Kai und Marc Strobel bei ihrem "Heimspiel" ein besonderes JazzTime-Programm. Ihr Trio Boum Percussion mit Lorenz Behringer verbindet Orchesterschlagwerk und solistische Percussion auf einzigartige Weise.

Boum Percussion
Boum Percussion
Kai Strobel zählt zu den vielseitigsten und vielversprechendsten Schlagwerkern seiner Generation. Als Solist im Fach Schlagzeug hat er zuletzt den 1. Preis und zudem den Publikumspreis beim "68. ARD Musikwettbewerb 2019" gewonnen. Eine grandiose Leistung und herausragende Auszeichnung. Als Gewinner der TROMP Percussion Competition Eindhoven 2018 wird er von der Jury als "musikalisch intelligent, erfahren und kontrolliert" bewertet. Seine Musik zeichne sich dabei aus durch "große Bögen voller Details". Seinen ersten Unterricht erhielt er bei Prof. Marta Klimasara in Stuttgart. Als Laureat der Sommerakademie Universität Mozarteum Salzburg trat er u.a. im Rahmen der Salzburger Festspiele auf. Als Solist glänzte er u.a. mit den Lübecker Philharmonikern und der Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Zudem gastierte er bei Musikfestivals in Europa, Russland und Amerika. Seit 2012 studiert er Schlagwerk an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Für die kammermusikalische CD-Einspielung mit Simon Höfele (Label Genuin Classics) erhielt er den Preis der Deutschen Schallplattenkritik in der Kategorie "Beste Kammermusik".

Marc Strobel, seit 2016 Schlagzeuger im Staatsorchester Stuttgart, studierte an den Musikhochschulen in Stuttgart und Trossingen. Er ist mehrfacher Preisträger nationaler Schlagwerk- und internationaler Marimba-Wettbewerbe, teilweise gemeinsam mit seinem jüngeren Bruder Kai. Mit dem SWR-Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg konzertierte er bei den wichtigsten europäischen Festivals für Zeitgenössische Musik in Donaueschingen, Luzern, Wien, Paris und Amsterdam. Als Stipendiat der Orchesterakademie der Staatskapelle Berlin spielte er u.a. mit Dirigenten wie Daniel Barenboim und Sir Simon Rattle. Unter der Leitung von Kent Nagano spielte er als Solist mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg. Hinzu kommen Radio- und TV-Produktionen für ARTE, den SWR, SR, HR, WDR, NDR, RBB und Deutschlandfunk. Neben seiner Orchestertätigkeit ist er Schlagzeuger in Bigbands und Ensembles sowie Dozent und Komponist von Ballettmusik.

Im Alter von fünf Jahren erhielt Lorenz Behringer seinen ersten Schlagzeug- und Klavierunterricht. Früh lernte er von seiner ersten Lehrerin Inez Ellmann Marimba und Vibraphon zu spielen und lieben. Nach drei 1. Bundespreisen beim nationalen Wettbewerb "Jugend Musiziert" und Mitgliedschaften im Landes- und Bundesjugendorchester prägte ihn von 2010 bis 2012 sein Lehrer Prof. Jochen Schorer. Von ihm inspiriert begann er 2012 sein Schlagzeug-Studium an der Musikhochschule in Trossingen bei Prof. Franz Lang. Als Stipendiat 2014 der "Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker" hatte er das große Glück herausragende Orchestererfahrung sammeln zu dürfen mit Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Gustavo Dudamel oder Mariss Jansons. Seit 2016 ist er fest als Schlagzeuger am Mannheimer Nationaltheater engagiert.


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Freitag, 27. März 2020, 20.00 Uhr,
Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Reihen-Plätze € 17,50/€ 9,00 ermäßigt
Tisch-Plätze € 22,50/€ 14,00 ermäßigt

Cello & more

Tilman Jäger - Piano
Yvo Fischer - Bass, Gesang
Jogi Nestel - Schlagzeug
Featuring:
Fried Dähn - Cello
Max Grosch - Violine

Lange Zeit wurde das Cello nur als klassisches Instrument wahrgenommen, heute hört man es vermehrt auch in der Popmusik. Im Jazz war der Kontrabass lange Zeit das einzige Streichinstrument als unverzichtbarer Bestandteil der "klassischen" Jazztradition. Doch auch hier hat sich das Cello einen kleinen, aber festen Platz gesichert. Einige der ganz großen Bassisten des Jazz kamen ursprünglich vom Cello: Charles Mingus, Ron Carter und Dave Holland. Auch der deutsche Bassist Eberhard Weber spielte ursprünglich Cello, bevor er zum Bass wechselte. Erst ab den 80er Jahren konnte man es vermehrt als eigenständiges Instrument wahrnehmen, meist im Free Jazz. Bekannte Vertreter sind der Kanadier Tristan Honsinger, der Holländer Ernst Reijseger und der US-Amerikaner Erik Friedlander. In Deutschland beherrschen vor allem Stephan Braun und Fried Dähn alle Finessen des Jazzspiels auf dem Cello.

Tilman Jäger
Tilman Jäger
Fried Dähn
Fried Dähn
Friedemann ‚Fried' Dähn ist Cellist, Elektro-Cellist, Komponist, Klang- und Medienkünstler. Anfang der 90er spielte er im Ensemble Modern in Frankfurt und arbeitete mit Künstlern wie K.-H. Stockhausen, Ornette Coleman und Frank Zappa. Anschließend ging er als Solocellist zur Württembergischen Philharmonie Reutlingen. Parallel dazu entwickelt er ein elektrisches Cello und startet seine eigenen musikalischen Projekte in den Bereichen elektronische und experimentelle Musik, Jazz, Improvisation und Klangkunst. Von 2001 bis 2012 lehrte er als Professor für digitale Musikproduktion und Klangdesign an der Hochschule für Gestaltung in Schwäbisch Hall. Seit 1999 ist er künstlerischer Leiter des Camp Festival, ein internationales Festival für Visual Music, und kuratiert die Reihe ‚Sonic Visions' im franz K. in Reutlingen. Er komponierte Orchester- und Kammermusik, Musik für Theater und Film sowie zahlreiche Stücke für Elektrisches Cello.

Max Grosch
Max Grosch
Max Grosch begann mit vier Jahren das Geigenspiel und übte sich in der Klassik und Volksmusik. Er studierte am Leopold Mozart Konservatorium Augsburg und erhielt anschließend zwei Stipendien für ein "Master of Music Performance" an der University of Houston und ein Jazzstudium an der renommierten New School University in New York. 2004 zurück in Europa wurde er Professor für Jazzvioline am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt. Seit 2012 unterrichtet er zudem an der Musikhochschule München und gastiert weltweit für Masterclasses an Universitäten. Er spielte Konzerte in Europa, USA, Kanada, Schweiz, Kasachstan, Turkmenistan und Kirgistan.

Yvo Fischer
Yvo Fischer
Yvo Fischer ist Bassist und Sänger der Formation "May Vibes" mit Gitarrist Andreas Dombert und Schlagzeuger Maximilian Breu. Er studierte in München Jazz-Bass und arbeitet seitdem in verschiedenen musikalischen Bereichen, Genres und Kulturen. Mit dem preisgekrönten Quartett "Etna" veröffentlichte er die Alben "Tauwetter" und "Waiting For The Sun". Als Sideman und Studiomusiker arbeitete er u.a. mit dem New Yorker Schlagzeuger Sean Noonan, dem Singer-Songwriter und Schauspieler Michael Fitz oder der Filmmusikerin Martina Eisenreich. Seine Konzertreisen gingen u.a. nach Südamerika und Ost-Afrika.

Jogi Nestel
Jogi Nestel
Schlagwerker, Percussionist und Komponist Jogi Nestel studierte an der Swiss-Jazz-School in Bern und bei Pierre Favre an der Musikhochschule in Stuttgart. Seine Schlagwerk-Projekte konzipiert er oft in Verbindung mit anderen Kunstformen. So komponierte, improvisierte und spielte er zu Theater, Modern Dance, Multimedia, Literatur und Malerei. Seit 1996 beschäftigt er sich intensiv mit live gespielter Musik zu Stummfilmen und arbeitet mit rein konzertanten Percussion-Ensembles von freier Improvisation bis zeitgenössischer Musik. Besonders inspiriert ist seine Musik von der Rhythmik unterschiedlichster Musikkulturen.



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Freitag, 24. April 2020, 20.00 Uhr,
Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Reihen-Plätze € 17,50/€ 9,00 ermäßigt
Tisch-Plätze € 22,50/€ 14,00 ermäßigt

Charlie Parker & more

Tilman Jäger - Piano
Andreas Kurz - Kontrabass
Jean Paul Höchstädter - Schlagzeug
Featuring:
Johannes Ludwig - Saxophon
Heidi Bayer - Trompete

Charlie Parker, geboren 1920, ist neben Dizzy Gillespie und Thelonious Monk DER Gründervater des Bebop und damit auch der Tradition des non-kommerziellen, modernen Jazz. Der Bebop war eine Revolution, die sich zunächst im Untergrund abspielte und den Jazz von seiner Funktion als reine Unterhaltungs- und Tanzmusik loslöste. Zunächst kritisch beäugt war der Einfluss dieser schnellen und rasanten Musik unaufhaltsam. Sie spiegelte die Gefühle der jungen Generation, die gesellschaftliche Veränderung forderte und die sich nicht zufrieden gab mit dem Status Quo der Konsumgesellschaft. Gleichzeitig waren fast alle Musiker dieser Generation stark drogenabhängig, so auch Parker, der bei seiner Obduktion mit 36 Jahren für einen Siebzigjährigen gehalten wurde. Seine Musik hat ihre Strahlkraft bis heute nicht verloren. Höchste Virtuosität, ein zuvor nie dagewesener Umgang mit Harmonien und unendlicher Groove in jeder gespielten Note machen ihn zu einem Säulenheiligen der Jazzgeschichte, dessen Werk sich großartig in die heutige Zeit übersetzen lässt.

Tilman Jäger
Tilman Jäger
Johannes Ludwig
Johannes Ludwig
Johannes Ludwig ist ein deutscher Saxophonist, Komponist und Multi-Holzbläser, der sich im weiten Feld des Jazz und in artverwandter Musik wohlfühlt. Zuletzt waren seine Hauptprojekte die in New York City beheimatete Band Immigration Booth, das Kölner Subway Jazz Orchestra, das Fearless Trio sowie das Duo Nano Brothers. Als Sideman spielte er u.a. mit der WDR Bigband, Tom Gäbel und dem Johannes Enders Saxophon Quartett sowie aktuell mit der kollektiven Band Soul Plant und Heidi Bayer's Virtual Leak. Er komponierte für rund 20 veröffentlichte Alben, u.a. auf seinem eigenen Label FLOAT-music. Seit 2018 unterrichtet er Jazz-Saxophon an der Musikhochschule München und kuratiert das Jazzfestival UpBeat Hohenlohe.

Heidi Bayer
Heidi Bayer
Seit 2015 lebt und arbeitet Heidi Bayer als Trompeterin, Komponistin und Instrumentalpädagogin in ihrer Wahlheimat Köln. Mit ihrem Duo Bayer//Scobel gewinnt sie 2018 den Folkwang Jazz Preis und gründet im gleichen Jahr ihre neue Band "Virtual Leak", die im März 2020 ihr erstes Album veröffentlicht. Seit 2019 lehrt sie an der Universität Oldenburg die Fächer Trompete, Ensembleleitung und Bigband. Neben ihrer Sidewoman-Tätigkeit als Trompeterin und Flügelhornistin spielt sie fest beim "Subway Jazz Orchestra". Zusätzlich macht sie seit Oktober 2017 ihren Master "Improvising Artist" an der Folkwang Universität der Künste in Essen.

Andreas Kurz
Andreas Kurz
Andreas Kurz studierte Kontrabass in München und spielte im Bayerischen LandesJugendJazzOrchester, im BuJazzO sowie mit namhaften Musikern wie Nils Wogram, Wolfgang Haffner, Charly Antolini, Ack van Rooyen, Paul Kuhn, Jamie Cullum und Max Mutzke. Konzertreisen führten ihn auch nach Australien, USA, Libanon, Syrien und Jordanien. 2009 wurde er mit dem Bayerischen Kunstförderpreis ausgezeichnet und 2010 gewann er mit dem Tim Allhoff Trio den "Neuen Deutschen Jazzpreis". Nach mehr als 30 CD-Produktionen als Gastmusiker erschien 2014 sein eigenes Debut-Album "Caught into something turning" bei Doublemoon Records.

Jean Paul Höchstädter
Jean Paul Höchstädter
Der 1973 in Nürnberg geborene Jean Paul Höchstädter ist einer der gefragtesten Jazz- und Bigband-Drummer in Deutschland und Europa. Er ist bekannt für sein groovendes, swingendes Spiel und seine Fähigkeit, große Ensembles wie ein Instrument klingen zu lassen. Er spielte in den Rundfunk-Bigbands des WDR, NDR und SWR und aktuell in der Frankfurter Radio Bigband. In seiner jungen Karriere hatte er die Ehre mit vielen großartigen Künstlern wie Al Jarreau, Dave Sanborn, Joe Lovano, Branford Marsalis und den New York Voices auf der Bühne zu stehen oder aufzunehmen.




 
     
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