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JazzTime Böblingen - Die Konzerte

Freitag, 15. Februar 2019, 20.00 Uhr,
Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Reihen-Plätze € 16,--/€ 8,-- ermäßigt
Tisch-Plätze (bitte reservieren) € 20,--/€ 12,-- ermäßigt

100 Jahre Jazzgeschichte
Zur 100. JazzTime

Tilman Jäger - Piano
Martin Simon - Bass
Andy Witte - Schlagzeug
Featuring:
Fauzia Maria Beg - Gesang
Ralf Hesse - Gitarre
Uli Gutscher - Posaune

Tilman Jäger
Tilman Jäger
Martin Simon
Martin Simon
Kaum zu glauben, aber wahr. Die JazzTime wird 100, genau genommen steht das 100. JazzTime-Konzert auf dem Programm. In diesen 100 Konzerten sind viele Komponisten, Musiker und Stile im Mittelpunkt gestanden, die sich bei dieser Jubiläums-JazzTime quasi "en miniature" wiederfinden. Dabei geht es nicht um eine chronologische Aufreihung der Jazzgeschichte, sondern um die Erinnerung an bedeutende Komponisten und stilbildende Instrumentalisten der Jazzgeschichte. Mit dabei sind drei Musiker der ersten Stunde: Gast-Solist Uli Gutscher, Tilman Jäger und Martin Simon spielten schon gemeinsam bei der ersten JazzTime am 9. November 2001.

Ralf Hesse
Ralf Hesse
Fauzia Maria Beg
Fauzia Maria Beg
Fauzia Maria Beg begann ihre Gesangslaufbahn 1982 in ihrer Heimatstadt Bombay. Dort gehörte sie zur Elite der Jazz-Sängerinnen. Der Wunsch mit ihrer Stimme die Welt zu erobern brachte sie 1989 nach Europa und Stuttgart. Durch ihre Vielseitigkeit und Vorliebe für Jazz, Samba, Bossa Nova und indisch inspirierten Avantgarde-Projekten ist sie fest verankert in der süddeutschen Musikszene.

Ralf Hesse studierte Jazztrompete in Köln sowie Komposition und Arrangement in Mannheim. Er spielte mit den Big Bands von HR, WDR, NDR, SWR und RIAS-Berlin sowie mit Bob Brookmeyer's New Art Orchestra, dem Orchester Paul Kuhn, Albert Mangelsdorffs Deutsch-Französischem Jazz Ensemble oder Peter Herbolzheimers Rhythm Combination & Brass. Seit 2006 tourte er zudem mit dem Orchester Pepe Lienhard und Udo Jürgens.

Uli Gutscher
Uli Gutscher
Andy Witte
Andy Witte
Uli Gutscher, vielseitiger Musiker, Posaunist und Pianist, studierte Schulmusik an der Musikhochschule Stuttgart und ist dort seit 1983 als Dozent tätig. Eigene Projekte sind u.a. das Uli Gutscher Trio bis Quintett, das DUO-Conceptions mit Werner Acker und Spiritual Jazz mit Tilman Jäger.

Andy Witte hat eine Mission: "Auf dem Schlagzeug mehr und mehr Musik zu produzieren". Sein berühmter Lehrer Charly Antolini urteilte später einmal so: "Andy hat dieselbe Spieltechnik wie ich, spielt jedoch einen anderen Stil." Als Begleiter von Toots Thielemans, Barbara Dennerlein, Horst Jankowski, Paul Kuhn und Max Greger ist er live, auf diversen CDs sowie im Rundfunk und Fernsehen zu hören. Seit 1994 leitet Andy Witte die Schlagzeugschule drummer´s focus in Stuttgart.



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Freitag, 15. März 2019, 20.00 Uhr,
Kongresshalle Böblingen, Württemberg-Saal
Reihen-Plätze € 16,--/€ 8,-- ermäßigt
Tisch-Plätze (bitte reservieren) € 20,--/€ 12,-- ermäßigt

Blockflöte & more

Tilman Jäger - Piano
Jakob Jäger - Bass
Valentin Renner - Schlagzeug
Featuring:
Jakob Manz - Blockflöte, Saxophon
Lukas Reinert - Posaune

Die Blockflöte wird meist nicht mit Jazz assoziiert. Überhaupt hat die Blockflöte eher ein Image des "Pädagogennotholzes", wie es mal ein Musiklehrer überspitzt formuliert hat. Wenn man Jakob Manz, der nebenbei auch hervorragend Saxophon spielt, an der Blockflöte hört, fragt man sich warum dieses Instrument nicht schon längst Eingang in die Jazzhistorie gefunden hat. So spannend, individuell und erfrischend kann Blockflöte klingen, wenn die üblichen Konventionen über Bord geworfen werden. Weiterer Gastsolist ist Lukas Reinert an der Posaune. Zudem werden Vater Tilman und Sohn Jakob Jäger gemeinsam mit Valentin Renner in der JazzTime-Band spielen.

Jakob Manz
Jakob Manz
Jakob Manz startete 2006 als 5-jähriger auf dem Schlagzeug, 2009 folgte die Blockflöte und 2011 das Saxophon. Mit allen drei Instrumenten wurde er beim Bundeswettbewerb "Jugend musiziert" und bei "Jugend jazzt Baden-Württemberg" mit 1. oder 2. Preisen ausgezeichnet. Er gewann beim Wildwuchswettbewerb für kreative Blockflöte 2012 den 1. Preis sowie den Publikumspreis. Seit Ende 2016 ist er Jungstudent an der Musikhochschule Stuttgart bei Prof. Christian Weidner und seit März 2018 Mitglied im Bundesjugendjazzorchester. Er spielt mit Musikern wie Randy Brecker, Ack van Rooyen, Günter Baby Sommer oder Wildes Holz sowie mit seinem "The Jakob Manz Project". Als Komponist veröffentlichte er u.a. den "Tiger Blues" für fünf Blockflöten.

Lukas Reinert
Lukas Reinert
Der Böblinger Lukas Reinert spielte in der AEG Bigband, im Jugendjazzorchester Baden-Württemberg und im Bundesjazzorchester. Nach abgeschlossenem Masterstudium in Musikpädagogik und Jazzposaune bei Adrian Mears in Basel studiert er nun Komposition bei Nils Wogram und Guillermo Klein. Die Einflüsse für seine Kompositionen kommen von traditionellen Bigbandklängen sowie Elementen aus Minimalismus und Popularmusik. 2018 gründete er seine eigene Lukas Reinert Bigband. Zudem unterrichtet er Posaune an der Musikschule Konservatorium Zürich und leitet die JAZZCAMPUS Bigband.

Jakob Jäger
Jakob Jäger
Jakob Jäger hat seit seinem siebten Lebensjahr Posaunenunterricht, später kamen Klavier, E-Bass und Kontrabass hinzu. Mit elf Jahren spielte er mit seiner Schul-Bigband im Jazzclub Unterfahrt München. 2017 gewann er im Alter von 15 Jahren den 1. Bundespreis bei Jugend musiziert auf der Posaune und den Bundespreis bei Jugend jazzt mit dem Kontrabass. Seit 2017 ist er im Landesjugendjazzorchester Bayern, studiert als Jungstudent Kontrabass bei Henning Sieverts und E-Bass bei Patrick Scales an der Musikhochschule München.

Valentin Renner
Valentin Renner
Valentin Renner studiert seit 2016 Jazz-Schlagzeug an der Musikhochschule München. Seit 2015 ist er Mitglied im Landesjugendjazzorchester Bayern unter der Leitung von Harald Rüschenbaum. Er hatte zahlreiche Konzerte und Studio-Sessions in unterschiedlichsten Genres mit bekannten Musikern der Münchner Jazzszene. Groove, Kreativität und Energie stehen im Zentrum seines musikalischen Schaffens.





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Freitag, 5. April 2019, 20.00 Uhr,
SparkassenForum Böblingen
Reihen-Plätze Kat 1. € 25,00/€ 15,00 ermäßigt
Reihen-Plätze Kat 2. € 20,00/€ 10,00 ermäßigt

New Impressions of Debussy
Florian Dohrmann - Blank Page

Florian Dohrmann - Kontrabass
Joachim Staudt - Saxophon
Christoph Neuhaus - Gitarre
Lars Binder - Schlagzeug

Nach 20 erfolgreichen Jahren mit dem David Orlowsky Trio, sechs CD-Veröffentlichungen bei Sony Classical, zwei Echo Klassik-Preisen und zahlreichen Konzerten im In- und Ausland bei renommierten Festivals und Konzerthäusern, wie dem Schleswig-Holstein Musikfestival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, dem Concertgebouw Amsterdam und der Carnegie Hall in New York, kehrt Florian Dohrmann nun zu seinen Wurzeln zurück und präsentiert mit "Blank Page - New Impressions of Debussy" sein neuestes Jazz-Projekt.

Florian Dohrmann Blank Page
Florian Dohrmann Blank Page
Das Radio läuft. Ein Solo-Klavierstück. Bilderreiche, lyrische Harmonien und Motive. Eine unbekannte Aufnahme von Bill Evans? Doch nein, die Moderatorin nennt ein Werk von Debussy: "La fille aux cheveux de lin". Aus diesem Moment heraus hatte Florian Dohrmann die Idee, Debussys Kompositionen für ein Jazz-Quartett zu adaptieren und neu zu kreieren.

Achille-Claude Debussy verstarb am 25. März 1918 in Paris. Er gilt als einer der wichtigsten Vorbereiter der modernen Musik. Auf der Weltausstellung in Paris 1889 hört Debussy fasziniert exotische Klänge aus dem asiatischen Raum wie die indonesische Gamelanmusik. Diese Begegnung mit fremden Kulturen und deren schwebendem Klangideal prägt seinen Kompositionsstil. Aus Pentatonik, Ganztonleiter und Auflösung der Funktionsharmonik entwickelt er seine sphärischen Klangbilder. In denen sehen seine Zeitgenossen Parallelen zu den impressionistischen Malern Claude Monet und Paul Gauguin.

Ohne Debussys aus den unterschiedlichsten Kulturen schöpfendem musikalischen Impressionismus wäre die pianistische Tonsprache eines Bill Evans schwer vorstellbar. Debussys Kompositionen im Jazz-Kontext zu verarbeiten, erscheint somit folgerichtig. Der Name des Projekts "Blank Page - New Impressions of Debussy" steht dabei für die Arbeitsweise während der Entstehung der Arrangements. Unvoreingenommen und ohne Denkverbote ist die leere Seite der Ausgangspunkt, um aus Motiven und Harmonien Debussys Neues entstehen zu lassen. Mal als deutliche Reminiszenz, mal soweit entfernt, dass man 100 Jahre nach Debussys Tod nur noch seinen Geist zu spüren vermeint.


 
     
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